Die Existenzgründung ist für manchen eine besser Alternative zur Festanstellung. Ist erst einmal eine Geschäftsidee da, kann es auch schon losgehen. Doch ganz so einfach ist es meist dann doch nicht. Nur wer gut vorausdenkt, hat dauerhaft gute Erfolgschance. Hierbei hilft ein guter Businessplan. Wer diesen richtig gut umsetzt, hat gute Chancen auf eine erfolgreiche Existenzgründung.
Manch eine Existenzgründung hinkt zumeist schon im Vorfeld; genauer gesagt dann, wenn es um grundlegende Fragen geht, wie Finanzierung, die Bestimmung der Geschäftsform, oder ob Franchising genutzt oder eher ein eigenes Konzept erstellt werden soll. Auch an Kenntnissen im Bereich von Fördermitteln wie zum Beispiel einer Existenzgründungsförderung fehlt es öfters oder es können keine Investoren gefunden werden. Dafür gibt es unterschiedlichsten Gründe; der häufigste Grund jedoch ist ein Businessplan, der nicht überzeugt. Wer sich mit seinem Businessplan keine große Mühe gibt, der wird bei Kreditinstituten, privaten Investoren oder bei sonstigen potentiellen Geldgebern wohl kaum Erfolge erzielen können. Dann waren die Kosten und Mühen, die in den Businessplan hinein gesteckt wurde vergeblich und das Endergebnis ist enttäuschend.
Darüber hinaus scheitern viele Existenzgründer zumeist schon in der Anfangsphase ihrer Vorhaben. Ebenfalls ist hier der Grund oft in einer mangelnden Planung für die Existenzgründung zu suchen. Der Businessplan ist ein Werkzeug, das bei der strategischen Planung der Existenzgründung eine Hilfe darstellt. Mit Unterstützung dieses Plans kann eine Existenzgründung umfassend geplant und auf vielfältige Vorkommnisse hin überprüft und strukturiert werden. Wer hier meint, einfach auf die Berechnung der Finanzen verzichten zu können oder das Thema Marketing im Businessplan unbeachtet lassen zu können, dem wiederfährt öfters in der Umsetzungsphase einer Unternehmung üble Hindernisse. Eine Bank oder ein Geldgeber wird mit einem Businessplan, in dem entscheidende Angaben fehlen, mit Sicherheit nicht überzeugt.
Ein vollständiger und überzeugender Businessplan ist von großer Bedeutung – schließlich werden rund siebzig bis achtzig Prozent aller Kreditanfragen von Existenzgründern bei Kreditinstituten abgelehnt. Bevor loslegen, sollten Sie sich also gut informieren, wie ein Businessplan verfasst wird. Es gibt sehr gute Bücher zu dieser Thematik. Beschaffen sie sich Informationen darüber, welche Anforderungen zum Beispiel ein Geldgeber in der Regel an einen Businessplan stellt. Hier gibt es erhebliche Unterschiede. Wer hier nicht ausreichend informiert ist, wird Probleme bekommen, mit dem Businessplan den gewünschten Erfolg zu erzielen.
Bevor sie Ihren Businessplan bei einem Kreditinstitut oder anderswo vorlegen, sollten Sie diesen auch checken lassen. Vertrauen sie dabei besser nicht auf alleinige Urteil von Amateuren, die sich mit dem Thema nicht richtig gut auskennen, sondern holen Sie die Meinung von professionellen Beratern ein. Mit Hilfe eines Gutachters, der Industrie- und Handelskammern oder anderen Institutionen wird Ihr Konzept lückenlos und der Erfolg rückt in greifbare nähe.
Autor: Maxie Putlitz
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Für Zahnersatz erhalten gesetzlich Versicherte seit 2005 nur noch einen befundorierten Festzuschuss. Den Rest muss der über die gesetzliche Krankenversicherung Versicherte aus eigener Tasche zahlen. Legt der Patient dabei Wert auf gut verblendete Zähne muss dann meist weit über 50% der Kosten selbst aufkommen. Beim Zahnersatz gibt es aber immer noch sehr hohe Einsparpotentiale, die meist von den Versicherten gar nicht genutzt werden. Um den Eigenbetrag bei Zahnersatz methodisch zu senken. (weiterlesen…)
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Die Vorführung von altem und seltenem Handwerk und zum Teil schon ausgestorbener Kunst erfreut sich in der heutigen Zeit auf Themenbezogenen Märkten und Verbrauchermessen großer Beliebtheit. Riesige Menschentrauben stehen um den vorführenden Kunsthandwerker und sind an den Werkzeugen, der Umsetzung und Historie seines Handwerkes interessiert. Kaum zu glauben, dass da ein Mensch aus einem Stück Holz filigrane Skulpturen mit wenigen Hilfsmitteln erschafft. Unmöglich, dass aus einem flachen Holzbrett ein negativ und spiegelverkehrt geschnitztes Springerle Model entsteht. Faszinierend, wie der Glasbläser mit etwas Hitze und der Kraft seiner Lunge kunstvolle Schöpfungen entstehen lässt. Erstaunlich, wie in der kundigen Hand des Schreiners die verschiedensten nützlichen Kleinmöbel gefertigt werden. Einfach unbeschreiblich, wie aus verschiedenen Glasteilen ein ganzes Glasmosaik zusammengesetzt wird.
An solchen Reaktionen kann man erkennen, dass dem breiten Teil des Publikums die Bindung zur Herstellung der einzelnen Produkte fehlt. Oftmals wird auch durch billige und massenhaft produzierte Produkte der Mitbewerber aus dem Ausland der Wert der in reiner handwerklicher Fertigung hergestellten Artikel erheblich geschmälert. Viele Käufer entscheiden sich für ein scheinbar ähnliches, jedoch qualitativ keinesfalls gleichwertiges Stück.
Auf Kunsthandwerker-Märkten sollte bewusst auf den Unterschied zwischen eigens produzierendem Kunsthandwerk und fliegenden Händlern mit qualitativ nicht ebenbürtigen Waren geachtet werden. Beim käuflichen Erwerb derartiger Handelsware sollte man auch daran denken, dass viele dieser Produkte in ausgebeuteten Drittländern entstehen und arme Menschen, ja teilweise sogar Kinder unter unwürdigsten Bedingungen an der Fertigung solcher Waren arbeiten müssen. Durch die Anschaffung jedes Stückes wird also zwangsläufig die Billigarbeit gefördert.
Bei der Anschaffung eines kunstgewerblichen Artikels sollte man sich also vom Kunsthandwerker oder Künstler selbst eingehend über die Herstellung seiner Produkte und die Herkunft der Materialien beraten lassen. Ein qualitativ einwandfreies Stück deutscher Handarbeit wird das Herz dauerhaft erfreuen.
Autor: Bernhard Heß
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Das Internet bringt ständig neue und interessante Trends und Strömungen zum Vorschein, anhand derer sich der Entwicklungsstand einer Gesellschaft zumindest in Bezug auf den Umgang mit virtualisierter Realität ablesen lässt. (weiterlesen…)
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Als Fadengrafik wird ein kunstvolles Bild bezeichnet, das durch das systematische Aufziehen von Fäden verschiedener Farben auf Pappe oder dünnen Karton erfolgt. Diese abwechslungsreichen Motive übermitteln dem Betrachter das Gefühl einer dritten Dimension.
Schon in der Schule lernen Kinder diese wirkungsvolle Technik bei einfachen Gebilden auf Grußkarten oder Karten zum Geburtstag kennen. Das aus zahlreichen Linien bestehende Motiv wird zunächst aufgezeichnet. Mit Nadel, Faden, einer ruhigen Hand und sehr viel Geduld werden die aufgetragenen Linien mit dem gewünschten Garn bestickt. Auf diese Weise entstehen grazile, himmlische Gebilde voller Leichtigkeit, die zum Träumen anregen können.
Beinahe jedes Motiv kann als Fadengrafik umgesetzt werden, so ist es ohne Schwierigkeiten möglich, Porträts, Bauwerke oder Firmenlogos als Fadengrafik anzufertigen.
Die Einordnung der Fadengrafik in die Sparte Bastelarbeit oder sogar in den Bereich Kunst ist schwierig und subjektiv, hängt jedoch gleichermaßen von der Größe und den Einzelheiten des umgesetzten Motivs ab.
Für die Herstellung einer Grafik benötigt man keine Spezialwerkzeuge. Neben Nadel und Faden werden lediglich dünne Pappe, ein Messwerkzeug, ein Zirkel und ein Bleistift benötigt. Weiterhin sollte eine Stichunterlage aus Kunststoff verwendet werden, um die Tischplatte oder den verwendeten Schreibtisch nicht zu beschädigen.
Eine selbst gebastelte Fadengrafik kann als einzigartiges Geschenk Verwendung finden oder auch als Dekoration genutzt werden. Mit der Gestaltung neuer Motive kann sich der Freizeitkünstler sogar aktiv im Produktdesign versuchen.
Zum einem sehr vielfältigen Spektrum im Kunsthandwerk gehören neben der Anfertigung von Fadengrafiken auch die Bleiverglasung, die Malerei, das Holzschnitzen, die Glasmalerei und oder das Drechseln. Sogar Babymöbel werden vereinzelt noch in ausschließlicher Handarbeit gefertigt und genügen dadurch einem hohen qualitativen, teilweise sogar einem künstlerischen Anspruch.
Autor: Bernhard Heß
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