Die gesetzliche Krankenkasse hat erst kürzlich wieder eine Reihe von Leistungen aus dem Leistungskatalog ersatzlos gestrichen, bzw. radikal gekürzt – und es ist abzusehen, dass die Leistungen in Zukunft noch weiter gekürzt werden. Daher wird es immer wichtiger werden für die Versicherten der GKV, dass sie eine GKV – Ergänzungsversicherung abschließen, die man auch Krankenzusatzversicherung nennt. Obwohl das Budget der in der GKV Versicherten in der Regel eh schon durch die zahlreichen Zuzahlungen stark belastet sind, sollte man für eine private Krankenzusatzversicherung doch noch etwas übrig haben.
Zu den Leistungen einer derartigen Versicherung zählen die Erstattung der Kosten für Sehhilfen, sowie die Behandlung durch Heilpraktiker oder aber auch erweiterte Früherkennungsuntersuchungen, wie zum Beispiel beim Urologen, beim Haut- oder Augenarzt, aber auch beim Frauenarzt, sowie ein sportmedizinischer Check-up, Impfungen oder reisemedizinischer Vorsorge, sowie Chefarztbehandlung im Krankenhaus, sowie der Anspruch auch ein Ein- oder Zweibett-Zimmer. Durch die entsprechenden Ergänzungstarife kann man die Leistungen der GKV ergänzen, wobei außer den Standardleistungen Chefarztbehandlung und der Anspruch auch ein Ein- oder Zweibett-Zimmer von jedem Versicherer angeboten wird, während zum Beispiel ein sportmedizinischer Check-up, Impfungen oder reisemedizinischer Vorsorge nur von einigen der zahlreichen Anbieter für eine Krankenzusatzversicherung angeboten werden. Durch eine Krankenzusatzversicherung kann aus einem in der Gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversicherten Arbeitnehmer ein Privatpatient werden – je nach Anzahl und Umfang der Ergänzungstarife in vollem Umfang.
Michaela Schleußner
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Unter dem Begriff Komfort-Kasko werben Kfz-Versicherer diverse Zusatzleistungen.
Ergänzend zur Vollkaskoversicherung und zur Teilkaskoversicherung kann man bei einigen Kfz Versicherung auch eine so genannte Komfort-Kasko erhalten. Diese Komfort-Kasko beinhaltet Mehrleistungen zur Vollkaskoversicherung und Teilkaskoversicherung. Einige Kfz-Versicherer bieten einen zusätzlichen Reparatur- und Mobilitätsservice an. Weiterhin wird im Falle eines Schadens von einigen Kfz-Versichern ein kostenloser Hol- und Bringservice für das Fahrzeug angeboten. Hierbei wird das Fahrzeug durch die Reparaturwerkstatt abgeholt, repariert und wieder zurück gebracht.
Hat man bei einem Kfz-Versicherer das Komfort-Kasko gewählt, wird auch die Mobilität eines Versicherungsnehmers während einem Reparaturaufenthalt eines Fahrzeuges in einer Werkstatt sicher gestellt, nämlich indem dem Versicherungsnehmer für die Dauer der Reparatur ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung gestellt wird, in der Regel kostenlos.
Auch wird bei einer so genannten Komfort-Kasko (einige Kfz-Versicherer bezeichnen diese Mehrleistungen auch mit einem anderen Begriff) zum Beispiel Überführungskosten für ein Fahrzeug nach einem Totalschaden ersetzt.
Die Komfort-Kasko tritt auch ein wenn zum Beispiel ein Schaden durch grobe Fahrlässigkeit des Fahrers eines versicherten Fahrzeuges verursacht wurde. Beispielsweise wenn er durch ein schreiendes Kind auf dem Rücksitz abgelenkt wurde und es dann zu einem Schadensereignis kam. Die Komfort-Kasko verzichtet in einem solchen Fall in der Regel auf ihren ansonst Widerspruch bezüglich der groben Fahrlässigkeit. Auch ersetzt die Komfort-Kasko Fahrzeugschäden durch den Zusammenstoss mit Tieren aller Art. Das heißt nicht nur Haarwild, wie Rehe oder Wildschweine, sondern auch Hunde, Katzen, Rinder, Schafe, Ziege und so weiter. Aber auch Folgeschäden von Marderbissen werden von der Komfort-Kasko bezahlt. Auch wird bei einer Komfort-Kasko auf den Abzug „alt für neu“ verzichtet.
Autor: Petra Müller
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Wer sich heutzutage Selbständig macht, hat eine gewisse Eigenverantwortung zu tragen. Vor allem der Versicherungsschutz wird immer wichtiger. Kleinunternehmer zum Beispiel, haben die Möglichkeit sich entweder weiterhin gesetzlich auf freiwilliger Basis zu versichern, oder direkt bei einer privaten Krankenkasse. Für viele Jungunternehmer sind besonders die anfallenden Kosten der Versicherungen wichtig. So kann die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung 290-550 Euro pro Monat betragen, während der monatliche Beitragssatz für die private Krankenkasse bereits ab 110 Euro als Basispaket losgeht. Wer mehr Geld zur Verfügung hat, kann sich noch Extraleistungen wie 100% Zahnbehandlungskostenersatz oder ein Einzelbettzimmer samt Chefarzt bei einem Krankenhausaufenthalt leisten. Außerdem bieten viele private Krankenkassen zusätzliche Voruntersuchungen an, die kostenfrei sind. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten diese meist erst im hohen Alter an. Wer sich privat versichern will, muss gewisse Dinge erfüllen um aufgenommen zu werden. Wichtig sind vor allem der allgemeine Gesundheitszustand, Alter und eventuelle Vorerkrankungen. Außerdem haben es übergewichtige Menschen meist schwer in die privaten Krankenkassen aufgenommen zu werden. Der Grund, die Krankenkassen rechnen mit dem sogenannten BMI-Wert (Body Maß Index-Wert). Wird dieser überschritten, erfolgt meist eine Absage des Kunden. Doch auch hier gibt es bereits immer mehr Krankenkassen, die auch übergewichtige Menschen aufnehmen. Wer sich privat versichern will, sollte sich vorher gut erkundigen welcher Tarif in Frage kommt und vor allem welche private Krankenkasse. Informationen z.B. über einen Krankenversicherung Vergleich findet man auch direkt im World Wide Web.
Marcel Winter
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Für den Fall, dass ein Arbeitnehmer aufgrund physischer oder psychischer Erkrankungen dauerhaft berufsunfähig wird, kann ihn eine Berufsunfähigkeitsversicherung vor den finanziellen Auswirkungen des Arbeitsplatzverlustes schützen. Doch immer noch haben sich viel zu wenig Arbeitnehmer gegen den Verlust ihrer Arbeitskraft und damit meist ihrer einzigen Einkommensquelle versichert. So lag der Bestand aller Berufsunfähigkeitsversicherungen Ende 2006 nach Angaben des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft bei rund 2,1 Millionen Verträgen. Angesichts der Tatsache, dass fast jeder vierte Arbeitnehmer noch vor der Rente zumindest teilweise berufsunfähig wird, eine erschreckend niedrige Zahl. Das liegt nicht zuletzt am Image, welches den Berufsunfähigkeitsversicherungen bislang anhaftete. Für die meisten Normalverdiener gilt einer Berufsunfähigkeitsversicherung bislang als Produkt für Gutverdienende, welches sich der normale Angestellte oder Arbeiter nicht leisten kann. Dabei hat sich das Angebot der Versicherungen in den letzten Jahren grundlegend gewandelt, so dass sich heutzutage fast jeder eine Berufsunfähigkeitsversicherung leisten kann. Wie bei einem PKV Vergleich sollten Versicherungsnehmer auch bei der Berufsunfähigkeitsversicherung einige Punkte beachten und die verschiedenen Angebote sorgsam vergleichen. So sollte man möglichst schon in jungen Jahren eine entsprechende Police abschließe, da dann zum einen die Beiträge niedriger sind und zum anderen aufgrund des allgemein besseren Gesundheitszustandes nur in Ausnahmefällen Risikozuschläge zu erwarten sind. Geben Sie weiterhin im Antrag alle relevanten Vorerkrankungen an, um im Ernstfall aufgrund unterlassener Angaben keinen Verlust des Versicherungsschutzes zu riskieren. Wählen Sie außerdem eine ausreichend hohe Versicherungssumme. Statistiken belegen, dass die durchschnittliche Absicherung über eine Berufsunfähigkeitsversicherung derzeit bei lediglich rund 430 Euro im Monat und damit viel zu niedrig liegen, um einen Verdienstausfall auszugleichen. Eine monatliche Rente von mindestens 1.000 Euro sollte gewählt werden, dazumal man bei der langen Laufzeit eines solchen Vertrages die Inflation und den damit einhergehenden Kaufkraftverlust einkalkulieren muss. Für eine solche Rente sind monatlich zum Beispiel für eine 30-jährige Bürofachkraft zwischen 500 und 900 Euro zu zahlen. Das sind dann also zwischen 40 und 75 Euro im Monat. Für die Absicherung des eigenen Lebensstandards im Falle eines Falles sicherlich nicht zu viel.
Autor: Daniel Franke
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Bekanntlich gibt es sehr viele Versicherungsmöglichkeiten für scheinbar alles. So haben sich die Versicherungen in den letzten Jahren sehr kreativ verhalten und einiges an Produkten auf den Markt geworfen. Da nun nicht jede Versicherung für jeden gleichermaßen geeignet und sinnvoll ist, muss man sich genau überlegen, ob man bestimmte Verträge wählt oder nicht.
So wird bei einer Sterbegeldversicherung kritisiert, sie sei nichts anderes als eine renditeschwache Geldanlage. In gewisser Weise mag dies auch stimmen, jedoch wird die vereinbarte Todesleistung vorab definiert. So muss eine Sterbeversicherung praktisch immer zahlen, sobald die Voraussetzungen wie beispielsweise die Aufbauzeit erfüllt sind. Da nun jeder Mensch einmal stirbt, kommt man zwar nicht mehr selbst in den Genuss der Leistungen, jedoch die Verwandtschaft bzw. Bekanntschaft. Somit macht man auf keinen Fall Minus, wenn man die Aufbauzeit der Sterbeversicherung im wahrsten Sinne des Wortes überlebt.
In punkto Rendite stellt sich also die Frage des spekulativen Zeitpunkts des Ablebens. Dies mag zwar alles ein wenig makaber klingen, jedoch ist es Bedürfnis sehr vieler älterer Menschen, die finanziellen Dinge für die Zeit nach ihrem Tod geregelt zu haben.
Ganz gewiss ist die Sterbeversicherung nun nicht für jeden sinnvoll, jedoch gibt es Menschen, die gern eine haben wollen und eben solche Dinge vor Ihrem Tod klären möchten. Denn nicht jeder will, dass die Verwandtschaft auf den Kosten der Beerdigung sitzen bleibt. Und nicht jeder hat so viel Geld auf dem Konto, dass damit alle Kosten beglichen werden könnten.
Nicht zu verwechseln ist die Sterbegeldversicherung mit einer Risikolebensversicherung, bei der es um ganz andere Versicherungssummen geht und ohnehin für einen fast ganz anderen Zweck abgeschlossen wird.
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