Apr
30th

Surfen – Nur im Internet?

Posted by admin

Mit der Etablierung des Internets in den westeuropäischen Haushalten hat der Schwerpunkt des Begriffes „Surfen“ in den vergangenen 15 Jahren einen nicht unbeachtlichen Wandel widerfahren. Assoziieren heute doch viele Menschen, insbesondere der jüngeren Generation, die mit den neuen Medien aufgewachsen ist, bei diesem Begriff mit der Recherche oder dem wahllosen von Hyperlink zu Hyperlink hangeln im globalen Netz. In einer etwas ursprünglichen, und auch weitaus gesünderen Variante des Wortes, steht das Surfen traditionell und mit weiterhin zunehmender Beliebtheit für das Reiten über (reale) Meereswogen. So wie sich der Internetsurfer von Link zu Link bewegt, gleitet der sportlicher ambitionierte Surfer von Welle zu Welle. Vielen Computerfans sei ein solch sportlicher Ausgleich durchaus zu empfehlen, kann doch gerade für Menschen, die beruflich oder aufgrund ihrer freizeitlichen Leidenschaften nur unter mangelnder Bewegung leiden, etwas regelmäßige körperliche Bewegung ein guter Ausgleich zum weiteren Alltag bedeuten. Nicht jeder Surfanfänger muss hierzu ein Naturtalent sein und die Kunst des Wellenreitens quasi instinktiv mit sich bringen. Um das Surfen zu erlernen stehen Surfcamps in vielen europäischen Regionen zur Verfügung. Und was gibt es schöneres, als das Erlernen dieses abenteuerlustigen Sportes mit einer Urlaubsreise zum Beispiel zu Surfcamps auf den Kanaren zu verbinden? Und schon so mancher vermeintliche Nicht-Sportler hat schon festgestellt, dass das Erlernen und das regelmäßige Praktizieren einer sportlichen Aktivität dem Körper und auch dem Geist mehr positiven Ausgleich verschaffen kann, als das bloße Surfen im Internet.

Autor: Andreas Mettler

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