Die private Krankenversicherung bietet sich als Alternative für Beamte und Arbeitnehmer mit einem jährlichen Bruttogehalt von mindestens 48.150 Euro (Stand 2008) an. Freiberufler, Selbstständige und Künstler können sich ausschließlich privat Versichern. Der Beitrag einer privaten Krankenversicherung berechnet sich nicht nach dem Gehalt, sondern viel mehr aus Leistungsumfang, Alter, Eintritt in die Versicherung, Geschlecht und Vorerkrankungen. Vor Beitritt einer privaten Krankenkasse wird diese einen gesundheitlichen Check verlangen, der dann mit in die Beitragssumme fließt.
Den Leistungsumfang kann man sich bei einer privaten Krankenversicherung indeividuell auf seine eigenen Bedürfnisse anpassen. Man kann dabei grob zwischen drei Paketen unterscheiden. Das Basispaket hat nur einen minimalen Versicherungsumfang und bietet nur den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestschutz mit sehr geringen Beiträgen. Der Standardtarif bietet zusätzliche Leistungen zum Basispaket wie Kostenübernahme bei Zahnersatz oder Sehhilfen und ist ideal für Familien geeignet. Das Komfortpaket beinhaltet den ausführlichsten Versicherungsschutz, so werden auch Chefarztbehandlungen und Einzelzimmer bei Krankenhausaufenthalten vollwertig von der Versicherung erstattet.
Mit dem Ater steigen die Gesundheitskosten, also auch der Beitrag an. Wer sich bereits mit jungen Jahren privat versichert kann dem vorbeugen.
Weitere Besonderheiten bei der privaten Krankenversicherung sind zum Einem, dass jedes Familienmitglied seinen eigenen Beitrag zahlt und die private Krankenversicherung keine Aufnahmepflicht bei potenziellen Kunden hat. So haben Kranke oft Probleme eine Krankenversicherung zu finden, die Sie aufnimmt oder nur zu nicht annehmbaren Preisen und als letzte Wahl bleibt meistens dann nur noch die gesetzliche Krankenversicherung, die zur Aufnahme bei Beamten und Arbeitnehmern verpflichtet ist.
Sollten Sie sich aufgrund der überwiegenden Vorteile für eine private Krankenversicherung entschieden haben und zu dem möglichen Personenkreis zählen, sollten Sie auch noch auf die Zukunft achten. Ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung wird bis auf einige Ausnahmen vom Gesetzgeber unterdrückt.
Vor der Versicherungswahl sollten Sie aber am Besten mehrere Versicherungen vergleichen. Optimal ist dafür ein Tarifcheck PKV geeignet. Man trägt sein Gehalt und die gewünschten Leistungen ein und der Tarifrechner ermittelt automatisch den geeigneten und günstigsten Tarif einer Versicherung.

Autor:  Chris Monzel

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