Apr
18th

Wozu zählt der Ring? Auch Schmuck?

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Die wohl älteste Schmuckform, die es schon seit sehr vielen Jahrtausenden gibt, ist der Ring. In fast allen Kulturen werden Ringe getragen, sei es an den Füßen oder an den Händen. Viele tragen aber auch Nasenringe sowie Ohrringe. Vor knapp 5 Jahren wurde ein Ring gefunden, welcher schon mehr als 20000 Jahre alt ist. Dies ist der mit Abstand bislang älteste gefundene Ring in einer sehr guten Qualität. Als Schmuck gelten Ringe noch nicht allzu lange. Vor knapp 400 Jahren machten Könige damit noch Tauschgeschäfte. Ringe sah man damals als eine Art von Herrschaftssymbol an und daher war dies auch eine sehr beliebte Zahlungsmethode. Der Träger eines Ringes ordnete sich sehr oft in eine besondere Glaubensgemeinschaft ein. Ein besonderer Anlass wäre unter anderem zum Beispiel ein Ritueller Zweck oder auch bei einer Trauerandacht. Aber es wird auch heute noch, so kennen wir es in der heutigen Zeit zumindest, ein Ring getragen oder getauscht bei einem Eheversprechen. Eine alte Sage besagt, sobald 2 Menschen dieselben Ringe tragen, also gleich geformt und aus dem selben Material, so verbindet eine geheime Kraft diese beiden Menschen miteinander. Diese geheime Kraft soll bei einem Eheversprechen so lange anhalten, bis der Tod einen scheidet. Diesen Satz erkennen sicherlich sehr viele wieder.
Ein Eheversprechen mit einem Ring gibt es nicht nur bei den Christen, auch symbolisieren viele andere Glaubensgruppen ihre Ehe mit einem Ring. Einige Forscher streiten sich darum, wer es erfunden haben soll, die Mehrheit allerdings ist dafür, dass eine jüdische Glaubensgemeinschaft als erste den Anfang gemacht haben soll. Wenn zwei sehr verliebte Menschen eine Ehe eingehen möchten, dann werden vor dem Traualtar die Ringe gegenseitig an die Finger gesteckt. Der Ring wird an der rechten Hand an dem Ringfinger getragen. Man muss allerdings nicht immer gleich heiraten, wenn man seine Liebe dem anderen zeigen möchte, sehr viele Menschen verloben sich zu erst und heiraten dann zu dem Zeitpunkt, wenn es passend ist. Eine Verlobung kann man ansehen wie eine Ehe vor der Ehe.

Autor: Susan Mueller

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