Für Immobilien in Hamburg liegt der Quadratmeterpreis für gebrauchte Häuser sowie Eigentumswohnungen im Durchschnitt bei 2.000 bis 5.000 Euro. Im Bereich der Stadtvillen schlägt ein Preis von 4.000 bis 4.6000 Euro pro Quadratmeter zu Buche. Mit einem durchschnittlichen Mietpreis von 6,53 Euro pro Quadratmeter liegt Hamburg unter dem Mietpreisniveau anderer Großstädte. Altbauten sowie große Wohnungen sind besonders gefragt. Zu einem der am stärksten aufstreben Immobilienstandorte zählt Hamburg nach Moskau und Istanbul. Im Jahre 2007 wurden 5,3 Milliarden Euro auf Hamburgs Immobilienmärkten umgesetzt. Dies bringt die Stadt auf Platz 1 vor München, Frankfurt und Berlin. Im vergangenen Jahr rückte die Hansestadt mit zahlreichen Großprojekten in den Fokus zahlreicher ausländischer Investoren. Durch aktuelle innovative Projekte wie zum Beispiel die “Hafencity”, die internationale IBA, das Hotel Möwenpick im Wasserturm Sternschanze machte die im Norden Deutschlands gelegene Stadt auch auf der MIPIM auf sich aufmerksam.

Besondere Immobilien in Rheinland-Pfalz sind im Rahmen eines neuen Projektes am entstehen. Das erste CO2- neutrale Wohngebiet soll in Roth gebaut werden. Mit dem neuen Wohnviertel, mit dem Namen “Brodschrank” wird ein Zuwachs von 100 Neubürgern erwartet zu den 200, welche bereits jetzt dort wohnen. Durch das so genannte Kfw60-Haus werden im “Brodschrank” Niedrigenergiestandards realisiert. Für diesen Haustyp beträgt der Heizwärmebedarf, in diesem Falle der Primär-Energiebedarf, maximal 60 Kilowattstunden pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche. Sogar 40 Kilowattstunden sollen pro Quadratmeter erreicht werden können. Aufgrund der Motivation, das gesamte Wohngebiet absolut CO2- neutral mit Energie zu versorgen, führt zur Versorgung aller Häuser über ein Nahwärmenetz mit Hilfe einer Kraft-Wärme-Kopplung. Zum Standard wird die Technologie der Holzvergasung in einem Blockheizkraftwerk. Als CO2-freie Quelle soll als nachwachsender Rohstoff Abfallholz aus der Südeifel eingesetzt werden. Es entsteht ein sinnvoller Kreislauf aus Biomasse. In das öffentliche Netz wird der zusätzlich erzeugte elektrische Strom abgegeben. Das Baugebiet umfasst dabei fünf Hektar und wird seit November 2005 von luxemburgischen Unternehmen entwickelt.

Autor: Susan Mueller

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