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29th

Altersvorsorge durch Wohnungen und Immobilien – da auf die Rentenversicherung kein Verlass mehr ist

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Nicht einmal 120 Jahre ist es her, als zum 01. Januar 1891 im Rahmen der Sozialgesetzgebung, die unter Otto von Bismarck im Deutschen Reich entstand, die Rentenversicherung in Kraft trat. Eine Altersrente ab 70 Jahren sah diese damals zu Beginn vor, wobei 30 Jahre lang in die Gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt werden musste – und das bei der damals üblichen 60 Stunden Woche. Die ersten Reformen gab es bereits im Jahr 1911. Schon nach dem 1. Weltkrieg zeichnete sich ab, dass das System, das auf Ansparen basierte, nicht durchgehalten werden konnte. 1952 wurde die Umlagenfinanzierung eingeführt und ist bis heute gültig, wobei die Zukunft für die Renten eher düster aussieht. Schon mehrfach gab es inzwischen für die Rentner „Nullrunden“. Die private Altersvorsorge ist inzwischen unumgänglich geworden. In Zukunft wird es dabei so sein, dass die Altersvorsorge wohl auf einem Mehrsäulensystem beruht, das zum einen aus der gesetzlichen Altersrente besteht, zum anderen aus der Vorsorge in Form von Renten- und Lebensversicherungen, zum anderen auf schuldenfreien Immobilien. Eine eigene Wohnung, die selbst bewohnt werden kann, zuzüglich noch die eine oder andere Immobilie, aus denen Mieteinnahmen fließen, sind dabei die ideale Vorsorge überhaupt.

Warum es letztlich notwendig wurde, ein derartiges Mehrsäulensystem als Altersvorsorge überhaupt in Betracht zu ziehen, liegt darin, dass im Rahmen der Gesetzlichen Rentenversicherung keine ausreichenden Rücklagen gebildet werden aufgrund des Umlagesystems. Ein Umlagesystem setzt jedoch die Existenz von einer nachfolgenden Generation voraus, wobei die demografische Entwicklung in Deutschland wirklich nun so aussieht, dass bei einer hohen Zahl von Arbeitslosen, nur langsam wachsenden Bruttolöhnen und auch einer zunehmend schrumpfenden Zahl von Erwerbstätigen, wie auch einer zunehmend immer steigenden Lebenserwartung der in der Gesetzlichen Rentenversicherung versicherten Menschen, sich das ganze System unter zunehmend hohem Finanzierungsdruck befinden wird.

Dabei wird es immer wichtiger, sein Geld im Alter „zusammenzuhalten“. Ausgaben, wie Miete und Mietnebenkosten, kann man sich dabei ersparen, wenn man rechtzeitig vorsorgt und entsprechend Wohnungen und Immobilien kauft, oder baut.

Autor: Susan Mueller

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