Mode unterliegt dem Wandel der Zeit und verschiedene Epochen prägen den Kleidungsstil der Menschen ganz wesentlich. Als westliche Neuerung wird oftmals der String angesehen, obwohl das nicht ganz stimmt.
Denn wirklich neu ist diese Form der Unterwäsche nicht. Als String ausgeformte Lendenschürze oder Genitalzierden gehören zu den ältesten Bekleidungsstücken der Menschheit. Bis heute gibt es Urvölker, die ausschließlich diese Kleidungsstücke tragen.
Hierbei geht tatsächlich ausschließlich um die Bekleidung der Genitalien, die Kleidungsstücke werden dort mit keinerlei Reizen verbunden. Im westlichen Teil der Bevölkerung fand der String als Unterwäsche erst ab dem 20. Jahrhundert eine Bedeutung.
Zu Beginn der 90iger Jahre wurde der String als Damenunterwäsche populär.
Wo früher eher der Tragekomfort dieser Unterwäsche geschätzt wurde, hat der String heute mehr und mehr als Reizwäsche seine Bedeutung gefunden.
Mittlerweile werden zum Beispiel Jeanshosen produziert, deren Rückenteil so tief geschnitten ist, dass man einen Teil des Strings sichtbar trägt. Auch unter engen Röcken wird der String gerne getragen, da man hier keine deutlich sichtbaren Spuren des sonst üblichen Bündchens hat. Heute gehört der String zur ganz normalen Unterwäsche, neben seiner Bedeutung als Reizwäsche. Es gibt ihn nicht nur in den unterschiedlichsten Farben, er ist auch erhältlich in sportlich schlicht, bis hin zur kostbaren Seide, reich verziert.

Autor: Lisa Maier

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