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SMS: Die neue Sprachkultur
Die SMS, bzw. der Short Message Service, ist ein Telekommunikationsdienst. Entwickelt wurde die Short Message Service einst für den GSM Mobilfunk. Mit diesem Telekommunikationsdienst kann man 160 Zeichen verschicken.
Diese begrenzte Zeichenzahl hat eine neue Subkultur der Abkürzungen entstehen lassen, aber auch eine Subkultur der Erfindung von kurzen SMS Sprüche. Ganz modern sind Liebesgrüße und zwar in Form von englischen Sprüchen.
Jugendliche beschäftigen sich dabei heute zum Teil in jeder freien Minute mit dem „simsen“. Sie fragen damit nicht nur nach, wann ihr Gesprächspartner kommt, sondern auch was sie gerade machen. Einige betreiben damit einen regelrechten Chat. Sie sind dabei im Bezug auf die Verwendung der Abkürzungen so fit, dass sie diese Abkürzungen auch in der normalen Umgangssprache verwenden.
Die Jugendliche verwenden diese Abkürzungen oftmals als Geheimsprache gegenüber den Erwachsenen, die zum Teil nicht ganz so fit beim „simsen“ sind. Im normalen Leben wissen diese oftmals mit den bei den SMS Sprüchen verwendeten Abkürzungen nichts anzufangen.
Dabei ist die SMS einst als Nebenprodukt entwickelt worden. Netzbetreiber wollten damit an Kunden zum Beispiel Informationen über Netzstörungen versenden. Aber da auch von anderen Bereichen her entsprechender Bedarf an diesem Dienst angemeldet wurde, hat die SMS sehr große Verbreitung gefunden – sehr schnell übrigens.
Autor: Michaela Schleußner
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