Was kann man tun um eine Immobilienfinanzierung vorzubereiten?
Immobilienfinanzierung bedeutet eine finanzielle Verpflichtung für Jahre und Jahrzehnte. Immer noch wird diese Art von Verpflichtung fast Adhoc eingegangen und nur von den wenigsten vorbereitet. Doch viel Geld kann gespart werden, wenn man eine Finanzierung richtig vorbereitet und etwas Zeit und Mühe investiert um eine Planung aufzustellen. Einer der wichtigsten Kriterien einer Bank ist es, mit wie viel Eigenkapital ein Immobilieninteressent sein Finanzierungsvorhaben realisieren will. Hier lässt leicht ableiten: Je mehr Eigenkapital, desto niedriger die Kosten. Man spricht auch vom Beleihungswert, je niedriger dieser ist, desto günstiger auch die angebotenen Kreditzinsen.
Wer also eine Immobilienfinanzierung plant, sollte damit beginnen Eigenkapital aufzubauen. Wenn bis zum Darlehen noch einige Jahre Zeit sind und man vielleicht noch dar nicht genau weiß, was und wie viel man finanzieren will, kann Bausparen interessant werden. Hier kann man über einen Bausparvertrag bereits vorab einen Darlehensanspruch besparen und Eigenkapital aufbauen. Während der Ansparphase spart man monatlich einen bestimmten Betrag in seinen Bausparer. Dafür legt man vorab eine Bausparsumme fest und bespart diese mit dem Regelsparbetrag der einem von der Bausparkasse vorgegeben wird. Die Ansparphase läuft so lange bis der Vertrag mit mind. 40% bis 60% der Bausparsumme bespart ist, dann kann er in die Zuteilung kommen. Dies bedeutet dass man in die Darlehensphase übertreten kann. Hier kann man entscheiden ob man das Geld aus dem Bausparer nehmen will, ein Darlehen will oder es dort belassen will. Sogar eine Aufteilung des Guthabens ist möglich, um beispielsweise ein kleines Darlehen zu erhalten und so eine Finanzierung zu gewährleisten. Das Bausparen als vorbereitende Maßnahme auf einen Immobilienkredit ist insbesondere wegen die Darlehensoption und der Eintragsmöglichkeit im Grundbuch interessant.
Denn hier kann das Bauspardarlehen zweitrangig in das Grundbuch eingetragen werden, wenn ein Hauptdarlehen besteht. So kann der Finanzierungsrahmen erweitert werden ohne andere Sicherheit zu hinterlegen. Ein weiteres Argument für das Bausparen sind die staatlichen Förderungen. Im Rahmen der Wohnungsbauprämie und der Arbeitnehmersparzulage kann fast jeder gefördert werden und Geldzulage zu den selbst gesparten Beiträgen verbuchen. Neben dem Bausparen ist aber auch das Zinssparen interessant, hier gerade auf Tagesgeldkonten. Denn hier kann eine Summe angesammelt werden, die ständige verfügbar ist, aber dennoch interessante Verzinsung versprich. Gleiches gilt für das Ansparen im Bausparer. So kann man eine Immobilienfinanzierung finanziell gut vorbereiten und ausreichend Eigenmittel und Finanzierungsrahmen schaffen um auch Unvorhergesehenes zu meistern. Eine Eigenkapitalquote von bis zu 60% bietet hier die günstigsten Zinsen. Mindestens sollten aber 20% der Darlehenssumme selbst aufgebracht werden um auch mögliche Nebenkosten zu finanzieren.
Ein Artikel von immobilienfinanzierung-24.com – Die Immobilienkredit Experten
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