Jan
15th

Ist Golf ein reiner Männersport?

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Schließen Sie Ihre Augen und stellen Sie sich einmal den typischen Golfspieler vor: Sehen Sie auch einen älteren Herren, vermutlich finanziell nicht schlecht gestellt, der mit nobler Golfausrüstung und einer schicken konservativen Golfbekleidung auf dem Golfplatz steht oder mit einem Golffahrzeug über den Rasen des Golfplatzes fährt, möglicherweise noch begleitet von seinem persönlichen Caddy? Ein Bild, das sich sicherlich über viele Jahre geprägt hat, das aber nicht mehr notwendigerweise der Realität auf dem Golfplatz entspricht.

Gerade Frauen haben den Golfsport schon seit vielen Jahren für sich entdeckt. Frauen, die weder besonders betucht, noch besonders betagt sein müssen. Der Begriff der Golfbälle erhält hierdurch eine völlig neue Bedeutung. Manch eine Profisportlerin hat gezeigt, dass sie in ihren Leistungen im Golfsport dem Golfschläger eines Mannes um nichts nachsteht. Annika Sörenstam, geboren im Jahre 1970 in Stockholm, spielt seit 1993 in der Ladies Professional Golfers Association Tour und wurde im Jahre 2003 in die World Golf Hall of Fame aufgenommen. Sie trat im selben Jahr bei einem Turnier der PGA Tour in der Liga gegen die Herren an und stand bis in das Jahr 2007 hinein an der Spitze der Weltrangliste der Frauen. Als die beste mexikanische Golferin aller Zeiten gilt Lorena Ochoa. Ochoa konnte bereits im Alter von sieben Jahren Erfolge in nationalen Turnieren feiern und gelangte zum Profisport im Jahre 2002.

Angesichts solcher Erfolge sollte man das eigene Bild des Golf als Männersport revidieren. Schließen Sie nun erneut die Augen und stellen Sie sich junge Frauen beim Golfspielen vor. Je nach Veranlagung mag dies ohnehin mehr Freude bereiten als die eingangs angesprochene Visualisierung.

Autor: Andreas Mettler

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