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9th

Durch eine Krankenzusatzversicherung wird man zum Privatpatienten

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Die gesetzliche Krankenkasse hat erst kürzlich wieder eine Reihe von Leistungen aus dem Leistungskatalog ersatzlos gestrichen, bzw. radikal gekürzt – und es ist abzusehen, dass die Leistungen in Zukunft noch weiter gekürzt werden. Daher wird es immer wichtiger werden für die Versicherten der GKV, dass sie eine GKV – Ergänzungsversicherung abschließen, die man auch Krankenzusatzversicherung nennt. Obwohl das Budget der in der GKV Versicherten in der Regel eh schon durch die zahlreichen Zuzahlungen stark belastet sind, sollte man für eine private Krankenzusatzversicherung doch noch etwas übrig haben.

Zu den Leistungen einer derartigen Versicherung zählen die Erstattung der Kosten für Sehhilfen, sowie die Behandlung durch Heilpraktiker oder aber auch erweiterte Früherkennungsuntersuchungen, wie zum Beispiel beim Urologen, beim Haut- oder Augenarzt, aber auch beim Frauenarzt, sowie ein sportmedizinischer Check-up, Impfungen oder reisemedizinischer Vorsorge, sowie Chefarztbehandlung im Krankenhaus, sowie der Anspruch auch ein Ein- oder Zweibett-Zimmer. Durch die entsprechenden Ergänzungstarife kann man die Leistungen der GKV ergänzen, wobei außer den Standardleistungen Chefarztbehandlung und der Anspruch auch ein Ein- oder Zweibett-Zimmer von jedem Versicherer angeboten wird, während zum Beispiel ein sportmedizinischer Check-up, Impfungen oder reisemedizinischer Vorsorge nur von einigen der zahlreichen Anbieter für eine Krankenzusatzversicherung angeboten werden. Durch eine Krankenzusatzversicherung kann aus einem in der Gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversicherten Arbeitnehmer ein Privatpatient werden – je nach Anzahl und Umfang der Ergänzungstarife in vollem Umfang.

Michaela Schleußner

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