Tod als Risiko versichern?
Posted by adminBekanntlich gibt es sehr viele Versicherungsmöglichkeiten für scheinbar alles. So haben sich die Versicherungen in den letzten Jahren sehr kreativ verhalten und einiges an Produkten auf den Markt geworfen. Da nun nicht jede Versicherung für jeden gleichermaßen geeignet und sinnvoll ist, muss man sich genau überlegen, ob man bestimmte Verträge wählt oder nicht.
So wird bei einer Sterbegeldversicherung kritisiert, sie sei nichts anderes als eine renditeschwache Geldanlage. In gewisser Weise mag dies auch stimmen, jedoch wird die vereinbarte Todesleistung vorab definiert. So muss eine Sterbeversicherung praktisch immer zahlen, sobald die Voraussetzungen wie beispielsweise die Aufbauzeit erfüllt sind. Da nun jeder Mensch einmal stirbt, kommt man zwar nicht mehr selbst in den Genuss der Leistungen, jedoch die Verwandtschaft bzw. Bekanntschaft. Somit macht man auf keinen Fall Minus, wenn man die Aufbauzeit der Sterbeversicherung im wahrsten Sinne des Wortes überlebt.
In punkto Rendite stellt sich also die Frage des spekulativen Zeitpunkts des Ablebens. Dies mag zwar alles ein wenig makaber klingen, jedoch ist es Bedürfnis sehr vieler älterer Menschen, die finanziellen Dinge für die Zeit nach ihrem Tod geregelt zu haben.
Ganz gewiss ist die Sterbeversicherung nun nicht für jeden sinnvoll, jedoch gibt es Menschen, die gern eine haben wollen und eben solche Dinge vor Ihrem Tod klären möchten. Denn nicht jeder will, dass die Verwandtschaft auf den Kosten der Beerdigung sitzen bleibt. Und nicht jeder hat so viel Geld auf dem Konto, dass damit alle Kosten beglichen werden könnten.
Nicht zu verwechseln ist die Sterbegeldversicherung mit einer Risikolebensversicherung, bei der es um ganz andere Versicherungssummen geht und ohnehin für einen fast ganz anderen Zweck abgeschlossen wird.