Die Blütezeit des Absinth
Um das Jahr 1900 herum erlebt der Absinth auf der ganzen Welt seine Blütezeit. Die grüne Fee war sozusagen in aller Munde.
Die ersten Jahre produzierte die aller erste Absinthfabrik von Louis Pernod etwa 400 l am Tag. In der Blütezeit des Absinth jedoch steigerte sich die Produktion auf 20.000 l am Tag und dann noch einmal bis zur fünffachen Menge. Um die ganze Welt trank mein Absinth und huldigte der grünen Fee.
Vergleicht man die Blütezeit des Absinth, den Konsum der Länder untereinander, so wird man schnell feststellen dass der Erfolg des Absinth in Frankreich ohne übertroffen blieb dort hatte sich der Erfolg von Absinth gegen Ende des 19. Jahrhunderts alle Schichten der Bevölkerung erobert. In Frankreich war man für alkoholisches ohne hin offen, und nun trank man wirklich zu jeder Tageszeit, und von allen Bevölkerungsschichten, Absinth.
Die grüne Stunde, zuerst zwischen 11 und 14:00 Uhr, die Zeit in den ganz Paris in den Straßencafes saß und sich der grünen Fee hingab, wurde regelrecht zelebriert. Die grüne Fee zauberte Glanz in die Augen und inspirierte die Menschen. Anfangs waren es drei Stunden, später dauerte die grüne Stunde mitunter den ganzen Tag. Und schon am Nachmittag, wenn die Engländer noch ihren Tee tranken, trank man in Frankreich wieder Absinth. Das zweite offizielle Date des Tages mit der grünen Fee.
Den Menschen die der grünen Fee regelrecht verfallen waren, ihren Charme und ihrem Liebreiz, das waren die Künstler, die Intellektuellen und die Szene drum herum. Sie trafen sich in Cafes, Restaurants, Kneipen und Bars, um Absinth bestellen und trinken zu können.
Celso Cardozo
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